Weiße Rebsorte französischer Herkunft, die vermutlich aus dem Burgund stammt, obwohl sie traditionell ebenfalls an der Loire (Sancerre und Pouilly Fumé) angebaut wird.
Eine der großen Rebsorten, die in unzählige Länder (Neuseeland, Chile,…) exportiert wurde und in vielen spanischen Weinbauregionen präsent ist. In Navarra wurde sie 2008 zugelassen und es existieren nur einige experimentelle Rebflächen.
Sie wird bei der Herstellung junger oder fassausgebauter Weißweine verwendet. Sie besticht durch ihre transparente Farbe, gute Säure und großes Aroma. Je nach Region, erinnern ihre Aromen an tropische Früchte (Maracuja) und Buchsbaum.
Landwirtschaftliche Daten
Vegetationszyklus
- Der Austrieb ist früh, nur ein oder zwei Tage nach der Chardonnay. Das bedeutet ein sehr hohes Frostrisiko.
- Blüte Anfang Juni und der Beginn der Reifephase drei Tage nach der Chardonnay.
- Kräftiges Wachstum mit mittlerer Ergiebigkeit. Der Reifezyklus vom Beginn der Reifephase bis zur Ernte ist sehr kurz
- Die technische Reife ist sehr früh und die Rebsorte neigt zur Überreife.
Schädlinge und Krankheiten
- Sehr geringe Resistenz gegen Graufäule (Botrytis cinerea) und geringe Resistenz gegen Echten Mehltau (Oidium).
- Dafür sehr hohe Resistenz gegen Falschen Mehltau.
- Anfällig für die Traubenmotte.
Lebensraum
- Ähnliche Voraussetzungen wie Chardonnay. Das kräftige Wachstum kann durch Pflanzung auf nährstoffarmen Böden kontrolliert werden.
- Empfindlich gegen Trockenheit.
Traube
- Sie produziert kleine Trauben, mit einem Gewicht von 174 g. Diese sind sehr kompakt und mit einem sehr kurzen Blütenstil.
- Die Beere ist klein, goldfarben bei der Reife und mit einem sehr typischen Geschmack.
Ertrag
- Mittlerer bis geringer Ertrag.
- Es empfiehlt sich ein langer Rebschnitt.
- Der Most hat bei mittlerem Alkoholgehalt eine gute Säure.